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Schöneck liegt inmitten des Naturparkes
Erzgebirge/Vogtland in einer Höhenlage von 700 - 800
m ü.NN und wird deshalb auch "Balkon des Vogtlandes"
genannt.
Von hier fällt das Land sanft in Richtung Südwest
bis Nord ab.
So hat man von hier ein Blickfeld von 2000 Quadratkilometer.
Man soll schon einmal das 100 Km entfernte Leipziger Völkerschlachtdenkmal
gesehen haben.
Geologisch bildet die Schönecker Hochfläche den
westlichen Ausläufer des Erzgebirges. Wegen seiner
Höhenlage und der ausgedehnten Nadelwälder ist
Schöneck seit Jahrzehnten ein beliebter und stetig
mehr besuchter höhenklimatischer Erholungsort.
Die Sommermonate locken hauptsächlich Wanderfreunde
und Ruhesuchen-
de nach Schöneck. Weite Fichtenwälder und herbe,
reine Gebirgsluft waren Grundlagen für eine gute Erholung.
Im Jahre 1962 erhielt Schöneck den Titel "Staatlich
anerkannter Erholungsort".
Besonders die Wintersportfreunde zieht es in die kleine
vogtländische Bergstadt. Schon um 1900 fanden hier
Sprungwettkämpfe statt. Skivereine aus ganz Sachsen
trugen auf den Abfahrtspisten und Langlaufloipen ihre Meisterschaften
aus.
Als Wintersportzentrum gewann Schöneck wegen seiner
Schneesicherheit immer mehr an Bedeutung. Übungshänge
und Abfahrtsstrecken aller Schwierigkeits-
grade befinden sich in unmittelbarer Nähe der Stadt,
auch die Skischule am Hohen Reuth. Ein erfahrener Bergunfalldienst
leistet schnelle Hilfe bei Skiunfällen.
Bereits vor der Jahrhundertwende entwickelte sich Schöneck
zum Erholungsort. Inmitten der Stadt entstand ein Waldpark
mit zahlreichen Ruhezonen und einer Freilichtbühne.
Ein Hotel und mehrere kleine Pensionen warben um die Gunst
der Gäste.
Aussichtsfelsen Alter Söll (Naturdenkmal), 734 m ü.NN:
umfassender Rundblick auf das Obere Vogtland mit Elstergebirge,
Elstertal bis zum Fichtelgebirge und Thüringer Wald.
Durch die 1986 durchgeführten Ausgrabungen am Alten
Söll konnten die Grundmauern des Berggebäudes
und Tonscherben aus dem 13. und 14. Jahrhundert freigelegt
werden.
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